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CT-Kolonographie (virtuelle Koloskopie = virtuelle Darmspiegelung)


Dies ist ein bildgebendes Verfahren, bei dem unter Anwendung von Röntgenstrahlen mit Hilfe eines Mehrschicht-Computertomographen der gesamte Bauchraum untersucht wird. Durch die Anwendung einer speziellen Patientenvorbereitung und Bildverarbeitung ist es möglich, ohne Einbringung eines flexiblen Schlauches (Endoskop), den Innenraum des gesamten Dickdarmes und dessen Schleimhautoberfläche zu beurteilen. Mit dieser Technik können Polypen über 6 mm zuverlässig erkannt werden. Die Untersuchung kann in einem Atemanhaltezyklus durchgeführt werden und liefert eine sehr hohe Detailgenauigkeit und Bildqualität. Darüber hinaus werden mit diesem Verfahren auch alle übrigen Bauchorgane abgebildet und beurteilt. Eine Gewebeprobeentnahme ist mit dieser Methode allerdings nicht möglich.

 

Wann ist eine CT-Kolonographie zur Krebsfrüherkennung sinnvoll?


Eine CT-Kolonographie ist als Früherkennung dann sinnvoll wenn:

Eine optische Koloskopie wegen anatomischer Gegebenheiten (z. B. sehr langer, verschlungener Darm oder „Verwachsungsbauch“) erschwert oder nur unvollständig möglich ist.

Eine nicht überwindbare Enge (Stenose) des Dickdarmes für das Koloskop
(flexibles optisches Instrument) vorliegt.

Eine Untersuchung ist nicht sinnvoll wenn:

  • bei Ihnen ein Darmverschluss oder der Verdacht darauf besteht
  • Akute Magen-Darm-Geschwüre oder entzündliche Darmerkrankungen vorliegen
  • bei Ihnen eine akute Darmblutung oder der dringende Verdacht auf einen Dickdarmtumor besteht
  • Sie innerhalb von 48 Stunden vor Untersuchungsbeginn eine Untersuchung des Magen-Darm-Traktes mit einem Kontrastmittel (Kolonkontrasteinlauf, Magen-Darm-Passage, etc.) erhalten haben,
  • Sie schwanger sein sollten oder eine Schwangerschaft nicht ausgeschlossen werden kann (Gegebenenfalls ist ein Schwangerschaftstest durchzuführen).