Notaufnahme der Kreisklinik Mindelheim
Telefon: 08261/797-0

24-Stunden Herzkatheter-Rufbereitschaft
Telefon: 08261/797-0

Notaufnahme der Kreisklinik Ottobeuren
Telefon: 08332/792-0

Rettungsleitstelle
Telefon: 112

Ärztlicher Bereitschaftsdienst
Telefon: 01805-116117 (0,14 Euro/Min. aus den Festnetzen und max. 0,42 Euro/Min. aus den Mobilfunknetzen)

Über uns

Wesentliches Element in der erfolgreichen Behandlung chronischer Schmerzen ist die Zusammenarbeit sämtlicher beteiligter Fachdisziplinen, die zur gleichen Zeit, am selben Ort, in engem Austausch miteinander und mit den Betroffenen ein maßgeschneidertes Therapiekonzept entwickeln. Ein solches Konzept nennen wir „multimodale“ Schmerztherapie.

Unser Behandlungsteam setzt sich aus Ärzten, Psychologen, Physiotherapeuten, Krankenpflegekräften, medizinischen Fachangestellten, Ergo- und Musiktherapeuten sowie Sozialpädagogen zusammen.


Flyer Schmerztagesklinik


Zur Anästhesieabteilung

 

 

Das Behandlungsteam der Schmerztagesklinik

Martin Wiedemann
Chefarzt Schmerztagesklinik

  • Facharzt für Anästhesiologie
  • Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
  • Spezielle Schmerztherapie


Weiterbildungsbefugnis:

Spezielle Schmerztherapie
12 Monate

 

 

Dr. med. Horst Hartje
Chefarzt Schmerztagesklinik

  • Facharzt für Anästhesiologie
  • Spezielle Schmerztherapie
  • Palliativmedizin
  • Akupunktur
  • Notfallmedizin


Weiterbildungsbefugnis:

Spezielle Schmerztherapie
12 Monate

 

 

 

Dr. med. Bettina Grusa
Oberärztin

  • Fachärztin für Anästhesie
  • Fachkunde Rettungsdienst
  • Zusatzbezeichnung "Akupunktur"

Ulrike Böhme-Kuhnt
Dipl. Psychologin

  • Psychologische Psychotherapeutin
  • Klinische Neuropsychologie
  • Spezielle Schmerzpsychotherapie

Matthias Ernst
Dipl. Psychologe

Bettina Kießling
Dipl. Psychologin

Stephanie Albrecht
Medizinische Fachangestellte
Entspannungstrainerin in SKA
Algesiologische Fachassistenz

Sabine Krotil
Medizinische Fachangestellte
Algesiologische Fachassistenz
´T´ai Chi Ch´uan & Qigong-Lehrerin SKA

Martina Schütz
Gesundheits- und Krankenpflegerin
Palliativ Fachkraft
Algesiologische Fachassistenz

Katja Junghöfer
Physiotherapeutin

Gabriele Kohlhund
Physiotherapeutin
Spezielle Schmerzphysiotherapeutin
Rückenschullehrerin (KddR)
Walking- und Nordicwalkingtherapeutin

Andreas Pfister
Physiotherapeut
Manuelle Therapie
Manuelle Lymphdrainage

Johanna Schmitt
Physiotherapeutin
Spezielle Schmerzphysiotherapeutin
Manuelle Lymphdrainage

Birgit Haug
Sozialpädagogin

Joachim Schick
Musiktherapeut

Team der Schmerztagesklinik
Stand: November 2018

Kontakt

Schmerztagesklinik

Frau Sabine Krotil
Frau Stephanie Albrecht
Frau Martina Schütz
Tel.: 08332 / 792- 5507
Fax: 08332 / 792- 5406
Email: szo@kreisklinik-ottobeuren.de

Ziele unserer Behandlung

Wir wollen Betroffenen Wege aufzeigen, trotz Schmerzerkrankung ein erfülltes Leben führen zu können. Hierzu entwerfen wir miteinander Strategien zur Steigerung der körperlichen Belastbarkeit,
vermitteln Schmerz-bewältigungskompetenzen mit dem Ziel einer Reduktion der schmerzbedingten Beeinträchtigung und erarbeiten mit Patienten Möglichkeiten, das körperliche und seelische Wohlbefinden wieder zu stabilisieren. Dies gelingt durch den Einsatz verschiedener Therapiebausteine.

Kopfschmerzgruppe für Kinder und Jugendliche

Mehr als 50% aller älteren Kinder und Jugendlichen leiden an immer wiederkehrenden Kopfschmerzen. Teilweise sogar wöchentlich. In der Altersgruppe der 11 bis 17-jährigen liegt die Häufigkeit auftretender Kopfschmerzen noch vor Rücken- und Bauchschmerzen.

In der Folge ist die Lebensqualität und häufig auch die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen beeinträchtigt - Fehltage in der Schule oder bei anderen Aktivitäten sind die Konsequenz.

Mit der Kopfschmerzgruppe für Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahren bieten wir den Betroffenen ein in der Region einzigartiges Therapieangebot: An 8 aufeinanderfolgenden Mittwochnachmittagen lernen die Kinder und Jugendlichen in einer Gruppe mit max. 8 Anderen wirksame Strategien zum Umgang mit Kopfschmerzen.

Unter dem Motto "Zieh dem Kopfschmerz den Stecker" lernen und erfahren die Kinder und Jugendlichen:

  • was bei Kopfschmerzen im Körper passiert
  • was bei jedem Einzelnen die Kopfschmerzen auslöst
  • wie man solche "Auslöser" abstellen kann
  • wie die Kids zu Profis im Entspannen werden
  • was außer Tabletten - und oft sogar viel besser - gegen Kopfschmerzen helfen kann
  • wie die Kids selber wieder das Kommando über ihren Körper und ihr Leben übernehmen können

Neben den Kindern und Jugendlichen werden auch die Eltern geschult und lernen wie sie ihre Kinder unterstützen können.

Die Aufnahme in die tagesklinische Kopfschmerzgruppe erfolgt per Überweisung durch den Kinder- bzw. Hausarzt. Im Vorfeld sollte über diesen abgeklärt sein, dass der Kopfschmerz keine sekundären Ursachen hat. In einem Vorstellungstermin mit dem Kind oder Jugendlichen und seinen Eltern wird der Kopfschmerz genau angschaut und mit den Betroffenen entschieden, ob eine Teilnahme an der Kinderkopfschmerzgruppe sinnvoll ist.

Martin Wiedemann und Dr. Horst Hartje sind die Chefärzte der Schmerztagesklinik

Die Schmerztagesklinik an der Kreisklinik Ottobeuren besteht aus einem langerfahrenen interdisziplinären Team aus Ärzten, Psychologen, Gesundheits- und Krankenpflegern, Bewegungstherapeuten, Entspannungstrainern und Musiktherapeuten.

Die Anmeldung sowie weitere Informationen über die Modalitäten der Behandlung und dem Ablauf erfolgt über das Sekretariat der Schmerztagesklinik:
Tel.: 08332 / 792 5507


Hier gibt es den Flyer zur neuen Kinderkopfschmerzgruppe.

Ziele der Schmerzbewältigungsgruppe sind, gemeinsam Auslöser von Schmerzen zu identifizieren, Ablenkungsstrategien zu entwickeln, die das Ausmaß der Schmerzwahrnehmung reduzieren, die Rolle von Stress als Schmerzverstärker kennenzulernen und das notwendige Handwerkszeug für ein erfolgreiches Stressmanagement zu erlernen. Außerdem können  negative schmerzbezogene Gedanken, Bewertungen und Gefühle entdeckt und durch realistischere Gedanken und Überzeugungen ersetzt werden. Wir erfahren gemeinsam Akzeptanz als zunächst wichtige Grundhaltung und entdecken gleichzeitig vielfältige Möglichkeiten, dem Leben trotz der Erfahrung des Schmerzes wieder mehr Raum zu geben.

Mit jedem Patienten erfolgt eine individuelle Planung der medikamentösen Therapie, diese wird bei Bedarf kontinuierlich angepasst. Gegebenenfalls werden weitere diagnostische Maßnahmen – auch in Kooperation mit den anderen Fachabteilungen der Klinik – eingeleitet. In der ärztlich geleiteten Schmerzkunde erhalten Patienten grundlegende Informationen über den Einsatz von Medikamenten in der Schmerztherapie einschließlich der jeweiligen Vor- und Nachteile, zudem erfahren sie die entscheidenden Zusammenhänge von Schmerzentstehung und Chronifizierung. Vor allem lernen sie aber auch die Mechanismen kennen, über die sämtliche in der multimodalen Therapie eingesetzten Behandlungsbausteine schmerzlindernd auf den Körper wirken.

In regelmäßigen Einzelterminen können Elemente der Schmerzbewältigungsgruppe vertieft werden. Außerdem ist hier Raum, individuelle schmerzverstärkende Einflussfaktoren zu besprechen und mögliche  Lösungen zu erarbeiten, zugleich aber auch die persönlichen Stärken zu entdecken und auszubauen. Sollten begleitend ausgeprägte seelische Belastungen vorliegen, können psychotherapeutische Angebote für die ambulante Weiterbehandlung vermittelt werden.

In der Einzelbehandlung erfahren Patienten Möglichkeiten des Schmerzmanagments durch das Erlernen von individuellen, auf das Beschwerdebild abgestimmten Übungen. Ziel ist die Stärkung der  Eigenkompetenz durch die selbständige Weiterführung der vermittelten Trainingsformen.

Ziel des Trainings in der freien Natur ist die Förderung der Belastbarkeit, aber auch die sinnvolle Dosierung der Belastung, außerdem das Wiedererlernen von Freude am Bewegen. Zudem kann der schmerzlindernde Aspekt eines Ausdauertrainings konkret erlebt werden.

Hier werden koordinative Fähigkeiten entwickelt, Übungen zur Rumpfstabilisation vermittelt und die Körperwahrnehmung geschult. Außerdem werden Fehlfunktionen analysiert und Bewegungsabläufe mit dem Ziel der Schmerzreduktion optimiert.

Mit Hilfe von speziellen Trainingsgeräten werden Funktion, Kraft und Ausdauer der Muskulatur verbessert, außerdem die Anpassung an die im Alltag individuell bestehenden Belastungen geschult („Work-hardening“).

Körperliche wie seelische Belastung z.B. durch chronischen Stress führt zu einer Anspannung der Muskulatur. Wird diese nicht abgebaut, kann sich ein anhaltender Schmerz entwickeln. Ziel der Progressiven Muskelentspannung ist es, die körperliche Anspannung, aber auch die seelische Anspannung durch Wirkung auf das zentrale Nervensystem zu lösen. Die Entspannung wirkt nämlich nicht nur auf die Muskulatur, sondern auch auf das vegetative Nervensystem. Das gezielte Anspannen und Entspannen von Muskelgruppen verbessert die Körperwahrnehmung und wirkt der Verknüpfung Stress → schmerzhafte Muskelanspannung entgegen. Die Methode kann rasch erlernt werden und Betroffene können bei regelmäßiger Anwendung die chronischen Schmerzen durch das Entspannungsverfahren hervorragend beeinflussen.

Bis vor wenigen Jahrzehnten galt die Überzeugung, das „autonome Nervensystem“ könne nicht willkürlich beeinflusst werden.

Inzwischen wissen wir aber, dass auch Körpervorgänge wie Muskelspannung, Herzfrequenz, Blutdruck, die Aktivität der Schweißdrüsen oder auch der Durchmesser von Gefäßen durch Lernprozesse beeinflusst und reguliert werden können. Hierzu nutzen wir Biofeedback, ein seit Jahren wissenschaftlich fundiertes Verfahren.

Belastungen wie Stress, Ängste aber auch Schmerzen haben körperliche Folgen, z.B. erhöhte Muskelverspannung oder auch Veränderungen der Durchblutung. All dies läuft in der Regel unbewusst ab, die körperlichen Veränderungen können mit Hilfe technischer Mittel aber auch registriert werden. Die Daten werden durch ein Computerprogramm ausgewertet und in Echtzeit den Patienten sichtbar an einem Bildschirm oder hörbar über einen Lautsprecher zurückgemeldet (Feedback). So können diese ansonsten unwillkürlichen Prozesse  bewusst wahrgenommen werden.

Patienten können also unmittelbar am Bildschirm miterleben, wie sich psychische und körperliche Belastungen auf ihren Körper auswirken, wie sie zu z.B. einer Erhöhung der Muskelverspannung und damit zu einer Schmerzverstärkung führen.

Mittels Biofeedback lernen Patienten, auf diese Prozesse auch willentlich Einfluss zu nehmen und sie zu kontrollieren.

Wenn es den Patienten während der Behandlungssitzung durch entsprechende Anleitung gelingt, die untersuchte Körperfunktion in einer gewünschten Richtung zu verändern, also z.B. die Muskelspannung zu reduzieren oder als Migränepatient die Schläfenarterie zu verengen, wird dies vom Gerät positiv verstärkt und dem Patienten zurückgemeldet. Durch diese Rückmeldung der verschiedenen Körpersignale kann die Fähigkeit, über diese ansonsten unbewusst ablaufenden Prozesse Kontrolle auszuüben, gesteigert werden.

Ziel der Behandlung ist, dass die Patienten ihre erlernten Fähigkeiten schließlich auch ohne Unterstützung des Gerätes anwenden können.

Einsatzgebiete für Biofeedback in der Schmerztherapie sind z.B. die Behandlung von Rücken- und Nackenschmerzen, insbesondere aber auch die Therapie von Kopfschmerzerkrankungen, bei denen durch die Anwendung von Biofeedback oft eine rasche und anhaltende Besserung der Beschwerden erreicht werden kann.

Mobile Biofeedback-Geräte können aber auch genutzt werden, um nächtliches Zähneknirschen günstig zu beeinflussen. Hierbei wird die Aktivität der Kaumuskulatur abgeleitet und diese dem Pat. in Form eines akustischen Signals zurückgemeldet. Ziel ist, dem Patienten die Anspannung der Kaumuskulatur bewusst zu machen und ihn zu schulen, eine bewusste Entspannung herbeizuführen.

Bei der TENS-Therapie werden über Elektroden geringe Stromimpulse an das Nervensystem weitergegeben und hierdurch die Schmerzweiterleitung vermindert, außerdem wird die körpereigene Schmerzhemmung aktiviert. Das Verfahren eignet sich für die Eigenanwendung insbesondere bei Schmerzerkrankungen, bei denen die verstärkte Muskelanspannung einen entscheidenden Beitrag zur Schmerzentstehung leistet.

Ätherische Öle haben teilweise lokalanästhetische Eigenschaften, wirken im Sinne einer Umstimmung sowohl über das limbische System als auch an peripheren Nozizeptoren, beeinflussen Botenstoffe wie Noradrenalin und Endorphine. Durch den Einsatz ätherischer Öle können Stimmung sowie Schmerzwahrnehmung und –bewertung günstig beeinflusst werden.

Qigong („Arbeit mit der Lebensenergie“) ist ein aktiver Prozess der Selbstregulierung. Durch Qigong kann im Sinne der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) der Fluss der Lebensenergie Qi wiederhergestellt werden. Hierbei eingesetzte Elemente sind Bewegungen, Atemübungen und das Lenken der eigenen Vorstellungskraft.

Durch das gemeinsame Erlebnis der Musiktherapie gelingt ein aktiver und kreativer Umgang mit dem Schmerz. Hierdurch können sowohl die Schmerzintensität als auch die Beeinträchtigung durch den chronischen Schmerz reduziert werden.  Die Musiktherapie hilft Betroffenen, den Rückzug und die Passivität zu überwinden.  

Das gestalterische Arbeiten dient der Förderung von Konzentration und Ausdauer sowie der Stärkung des Selbstvertrauens, aber auch der Reflexion der Interaktion in der Gruppe. Neben der allgemeinen Aktivierung und Verbesserung der körperlichen Belastbarkeit wird die Motivation zu einer aktiven Alltags- und Freizeitgestaltung gestärkt.

Z.B. Information über die Rolle der Ernährung für den Verlauf z.B. entzündlich rheumatischer Erkrankungen, Grundbausteine für Entzündungsbotenstoffe in unserer Ernährung, sinnvolle Möglichkeiten der Ernährungsumstellung, Einfluss der Ernährung zur Kontrolle von Medikamentennebenwirkungen.

Die fünf Säulen der klassischen Naturheilverfahren, nämlich Bewegung, Ernährung, Wasser, Pflanzenheilkunde und Ordnungstherapie können insbesondere in der Therapie chronischer Schmerzen einen wesentlichen Beitrag leisten. Auch die Naturheilverfahren zeigen den Betroffenen Möglichkeiten auf, selbst wesentliche Beiträge zur Linderung von Schmerzen zu leisten.

Hilfestellung bei der beruflichen Wiedereingliederung sowie individuelle Arbeitsplatzberatung. Gegebenenfalls Herstellung eines Kontakts zum Integrationsfachdienst bei Problemen am Arbeitsplatz aufgrund der Schmerzerkrankung. Beratung bezüglich des Schwerbehindertenrechts sowie hinsichtlich häuslicher und gesundheitsbezogener Unterstützungsangebote.

Aufnahmeverfahren

Beim Erstbehandlungstermin benötigen wir:

  • Einen roten Einweisungsschein für „stationäre Krankenhausbehandlung". Diesen erhalten Sie von Ihrem Hausarzt oder Ihrem behandelnden Facharzt.
  • Ihre Krankenversichertenkarte
  • Ihren aktuellen Medikamentenplan (Medikamentenname und Dosierung)

Beispiel Wochenbehandlungsplan

Hier finden Sie einen Beispielwochenplan der Schmerztagesklinik Ottobeuren.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wann und Warum stationäre Schmerztherapie?

Akute Schmerzen können ein Ausmaß annehmen, das durch ambulante Therapie möglicherweise nicht ausreichend zu beherrschen ist.

Wir bieten die Möglichkeit, in Kooperation mit den Abteilungen für Chirurgie und Innere Medizin Patienten mit akuten, oft immobilisierenden Schmerzen zu behandeln, deren Ursache diagnostisch abzuklären und in konsiliarischer Zusammenarbeit die optimale Therapie  festzulegen.

Falls chronische Schmerzen vorübergehend so sehr zunehmen, dass eine ambulante oder tagesklinische Behandlung nicht möglich ist, kann eine vollstationäre Aufnahme über die Notaufnahme der Kreisklinik Ottobeuren erfolgen. In diesem Fall unterstützen unsere Schmerztherapeuten mit ihrem Fachwissen auf Anforderung konsiliarisch die Kollegen der Inneren Abteilung und der Chirurgie in der Diagnostik und Therapie.

Wir alle haben das Ziel, Ihnen eine rasche Linderung zu verschaffen und gemeinsam einen Behandlungspfad für die weitere ambulante Therapie Ihrer Schmerzen zu entwickeln.

Zur Anästhesieabteilung

Das Behandlungsteam der stationären Schmerztherapie

Dr. med. Manfred Nuscheler
Chefarzt Anästhesie

  • Facharzt für Anästhesiologie
  • Spezielle Intensivmedizin
  • Palliativmedizin
  • Notfallmedizin

Weiterbildungsbefugnis:

  • Facharzt für Anästhesiologie
    36 Monate

Vorsitzender des Sankt Elisabeth Hospizvereins im Caritasverband Memmingen-Unterallgäu e. V.

Martin Wiedemann
Chefarzt Schmerztagesklinik

  • Facharzt für Anästhesiologie
  • Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
  • Spezielle Schmerztherapie


Weiterbildungsbefugnis:

Spezielle Schmerztherapie
12 Monate

Dr. med. Horst Hartje
Chefarzt Schmerztagesklinik

  • Facharzt für Anästhesiologie
  • Spezielle Schmerztherapie
  • Palliativmedizin
  • Akupunktur
  • Notfallmedizin


Weiterbildungsbefugnis:

Spezielle Schmerztherapie
12 Monate

Dr. med. Margit Lukas
Oberärztin

  • Fachärztin für Anästhesiologie
  • Spezielle Schmerztherapie
  • Palliativmedizin

Dr. med. Manfred Klasen
Leitender Oberarzt Anästhesie

  • Facharzt für Anästhesie
  • Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerztherapie“
  • Zusatzbezeichnung „Palliativmedizin“
  • Europäisches Diplom für Anästhesie und Intensivmedizin
  • Zusatzbezeichnung „Spezielle Anaesthesiologische Intensivmedizin“
  • Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“
  • Qualifikation „Leitender Notarzt“
  • Bezeichnung "Praktischer Arzt"
  • Programmleiter Frühdefibrillation
  • Zusatzbezeichnung „Naturheilverfahren"

Kontakt

Die Stationäre Schmerztherapie erreichen Sie über die Kontaktstelle der Schmerzambulanz

Frau Anita Walter
Tel.: 08332 / 792- 5405
Fax: 08332 / 792- 5406
Email: szo@kreisklinik-ottobeuren.de

Kopfschmerzgruppe für Kinder und Jugendliche

Mehr als 50% aller älteren Kinder und Jugendlichen leiden an immer wiederkehrenden Kopfschmerzen. Teilweise sogar wöchentlich. In der Altersgruppe der 11 bis 17-jährigen liegt die Häufigkeit auftretender Kopfschmerzen noch vor Rücken- und Bauchschmerzen.

In der Folge ist die Lebensqualität und häufig auch die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen beeinträchtigt - Fehltage in der Schule oder bei anderen Aktivitäten sind die Konsequenz.

Mit der Kopfschmerzgruppe für Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahren bieten wir den Betroffenen ein in der Region einzigartiges Therapieangebot: An 8 aufeinanderfolgenden Mittwochnachmittagen lernen die Kinder und Jugendlichen in einer Gruppe mit max. 8 Anderen wirksame Strategien zum Umgang mit Kopfschmerzen.

Unter dem Motto "Zieh dem Kopfschmerz den Stecker" lernen und erfahren die Kinder und Jugendlichen:

  • was bei Kopfschmerzen im Körper passiert
  • was bei jedem Einzelnen die Kopfschmerzen auslöst
  • wie man solche "Auslöser" abstellen kann
  • wie die Kids zu Profis im Entspannen werden
  • was außer Tabletten - und oft sogar viel besser - gegen Kopfschmerzen helfen kann
  • wie die Kids selber wieder das Kommando über ihren Körper und ihr Leben übernehmen können

Neben den Kindern und Jugendlichen werden auch die Eltern geschult und lernen wie sie ihre Kinder unterstützen können.

Die Aufnahme in die tagesklinische Kopfschmerzgruppe erfolgt per Überweisung durch den Kinder- bzw. Hausarzt. Im Vorfeld sollte über diesen abgeklärt sein, dass der Kopfschmerz keine sekundären Ursachen hat. In einem Vorstellungstermin mit dem Kind oder Jugendlichen und seinen Eltern wird der Kopfschmerz genau angschaut und mit den Betroffenen entschieden, ob eine Teilnahme an der Kinderkopfschmerzgruppe sinnvoll ist.

Martin Wiedemann und Dr. Horst Hartje sind die Chefärzte der Schmerztagesklinik

Die Schmerztagesklinik an der Kreisklinik Ottobeuren besteht aus einem langerfahrenen interdisziplinären Team aus Ärzten, Psychologen, Gesundheits- und Krankenpflegern, Bewegungstherapeuten, Entspannungstrainern und Musiktherapeuten.

Die Anmeldung sowie weitere Informationen über die Modalitäten der Behandlung und dem Ablauf erfolgt über das Sekretariat der Schmerztagesklinik:
Tel.: 08332 / 792 5507


Hier gibt es den Flyer zur neuen Kinderkopfschmerzgruppe.