Notaufnahme der Kreisklinik Mindelheim
Telefon: 08261/797-0

24-Stunden Herzkatheter-Rufbereitschaft
Telefon: 08261/797-0

Notaufnahme der Kreisklinik Ottobeuren
Telefon: 08332/792-0

Rettungsleitstelle
Telefon: 112

Ärztlicher Bereitschaftsdienst
Telefon: 01805-116117 (0,14 Euro/Min. aus den Festnetzen und max. 0,42 Euro/Min. aus den Mobilfunknetzen)

Liebe Patienten,

herzlich willkommen auf der Internetseite der chirurgischen Abteilung der Kreisklinik Ottobeuren.

Unsere Abteilung hält die Schwerpunkte Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie (Chefarzt Dr. Wolfgang Frehner) sowie Unfallchirurgie und orthopädische Chirurgie (Chefarzt Dr. Tilman Eßlinger) vor. Wir bieten ein sehr breites diagnostisches und therapeutisches Spektrum an.

Aufgrund der modernen Ausstattung und der großen chirurgischen Erfahrung sind wir in der Lage, auch komplexe und aufwendige operative Eingriffe mit entsprechender fachlicher Kompetenz durchzuführen. Dies betrifft alle modernen Behandlungsverfahren in der Krebschirurgie, die die Bauchorgane und die Lungen betreffen als auch anspruchsvolle Eingriffe in der Gelenkchirurgie und Endoprothetik einschließlich Wechseloperationen an Schulter-, Hüft- und Kniegelenken.

Die Anmeldung für unsere Sprechstunden erfolgen zentral und nach telefonischer Terminvereinbarung unter der Nummer 08332/792-5423. In dringlichen Angelegenheiten und Notfällen sowie Arbeitsunfällen aller Art ist unsere chirurgische Notaufnahme rund um die Uhr und auch an Wochenenden besetzt.

Lieber Patient, gerne stehen wir Ihnen für Fragen und zur Einholung einer Zweitmeinung zur Verfügung. Unser primäres Ziel ist es, Sie umfassend und persönlich zu beraten. Die außergewöhnlich schöne und ruhige Lage unseres Hauses in einem fast familiären Ambiente werden Ihre baldige Genesung zusätzlich unterstützen.

Chefärzte

Chefarzt Dr. Tilman Eßlinger

Dr. med. Tilman Eßlinger
Ärztlicher Leiter Kreisklinik Ottobeuren

  • Unfallchirurgie und Orthopädie
  • spezielle Unfallchirurgie
  • spezielle orthopädische Chirurgie
  • Sportmedizin
  • Chirotherapie
  • Physikalische Therapie
  • D-Arzt der Berufsgenossenschaften

Weiterbildungsbefugnis:

  • Basisweiterbildung Chirurgie
    24 Monate
  • Orthopädie und Unfallchirurgie
    24 Monate
  • Spezielle Unfallchirurgie
    12 Monate

Tel:   08332 / 792-5423
Fax: 08332 / 792-5346
email: t.esslinger(at)kkh.unterallgaeu.de

Chefarzt Dr. Wolfgang Frehner

Dr. med. Wolfgang Frehner

  • Allgemein- und Viszeralchirurgie
  • Thoraxchirurgie


Weiterbildungsbefugnis:

  • Basisweiterbildung Chirurgie
    24 Monate
  • Facharzt für Viszeralchirurgie (WO 2004 i.d.F.v. 2010)
    48 Monate
  • Facharzt für Viszeralchirurgie (WO 2004)
    24 Monate
  • Facharzt für spezielle Viszeralchirurgie (WO 2004 i.d.F.v. 2010)
    12 Monate
  • Facharzt für Allgemeine Chirurgie
    zusammen mit Herrn CA Dr. Eßlinger

Tel.:  08332 / 792-5423
Fax: 08332 / 792-5346
email: w.frehner(at)kkh.unterallgaeu.de

Unsere Oberärzte der Chirurgie

Dr. Karl-Heinz Haegler

Dr. med. Karl-Heinz Haegler
Oberarzt
Facharzt für Chirurgie

Jochen Träger

Jochen Träger
Oberarzt
Facharzt für Chirurgie
Qualitätsmanagementbeauftragter Chirurgie

Dr. Konrad Wagner

Dr. med. Konrad Wagner
Oberarzt
Facharzt für Chirurgie
Sportmediziner

Dr. Bernd Nussbaumer

Dr. med. Bernd Nussbaumer
Oberarzt
Facharzt für Chirurgie
Schwerpunkt Unfallchirurgie

Dr. Michael Hailer

Dr. med. Michael Hailer
Oberarzt
Facharzt für Chirurgie

Die Allgemein- und Viszeralchirurgie umfaßt die Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen der Organe des Bauchraumes wie Speiseröhre, Magen, Dünn- und Dickdarm, Leber und Milz, sowie der Bauchspeicheldrüse, der Nebennieren und der Schilddrüse. Dazu zählen auch die Behandlung von Leisten-, Nabel-, Zwerchfell- und Narbenbrüchen der Bauchwand.

  • Die Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie hat in Ottobeuren Tradition! Hier liegt eine hohe fachliche Expertise und Erfahrung vor.
  • Alle gängigen endoskopischen und offenen Leistenbruch-, Schenkelbruch- und Narbenbruchoperationen mit und ohne Kunststoffnetz
  • Antirefluxchirurgie bei Sodbrennen, vorzugsweise minimal-invasiv
  • Gallenblasenchirurgie, vorzugsweise minimalinvasiv
  • Eingriffe an Magen, Dünn- und Dickdarm einschließlich Enddarm bei Krebserkrankungen, einschließlich Entfernung von Lungen- und Lebermetastasen nach individueller Besprechung in der Tumorkonferenz
  • Eingriffe an der Leber und Bauchspeicheldrüse
  • Milzeingriffe, auch minimal-invasiv
  • Dünn- und Dickdarmeingriffe bei entzündlichen Erkrankungen (z.B. M.Crohn, Colitis ulcerosa, Divertikulitis) auch minimal-invasiv
  • Proktologische Eingriffe (z.B. Hämorrhoiden, Analfisteln, Analfissuren, Prolaps, Inkontinenz)
  • Transanale, endoskopische Entfernung von Enddarmtumoren im frühen Stadium
  • Krampfaderoperationen und Thrombosen
  • Behandlung von chronischen Wunden und „offenen Beinen“
  • operative Entfernung von Haut- und Weichteiltumoren einschließlich Lymphknotenentfernungen

Die Thoraxchirurgie umfaßt die Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen der Lunge, der Brustwand (Rippen, Muskulatur), des Rippenfelles (=Pleura) und des Mittelfellraumes (=Mediastinum).

  • allgemeine Thoraxchirurgie mit Bronchoskopie (=Spiegelung der Luftwege) und Mediastinoskopiem (=Spiegelung des vorderen Mittelfellraumes) und Thorakoskopie (Spiegelung der Brusthöhle und Lungenoberfläche)
  • operative Behandlung des Lungenkrebses (Bronchialkarzinom) mit Entfernung eines Lungenlappens (Lobektomie) oder eines Lungenflügels (Pneumonektomie)
  • Lungengewebe einsparende Eingriffe wie Lungensegmententfernungen oder Bronchoplastische Resektionen (Lungenteilentfernungen mit Wiederanschluß der Luftwege durch Nahtverbindungen)
  • Septische Lungenchirurgie bei Vereiterungen des Rippenfelles (Pleuraempyem) und Lungenabszeß
  • Videoassistierte minimal-invasive Thorakoskopie (VATS) bei Pleuraergüssen, Probebiopsien an Lunge und Rippenfell, Lymphknotendiagnostik, Verklebungen (Pleurodese)
  • VATS-Behandlung des Spontanpneumothorax
  • Plastisch-rekonstruktive Brustwandchirurgie bei Resektionen der Brustwand und Sternum-Defektheilung nach Herzeingriffen

Sehr geehrte Homepagebesucher,

wir bedanken uns für Ihr Interesse an dem Leistungsspektrum der Unfallchirurgie und Orthopädischen Chirurgie und freuen uns Ihnen auf den folgenden Seiten unser Leistungsspektrum und unter der Rubrik "Patienteninformation" unsere Schwerpunkte vorstellen zu können.

Wo möglich, wenden wir minimalinvasive Operationstechniken an. Viele Eingriffe werden als Arthroskopische Gelenk-Eingriffe durchgeführt.
Eine Reihe von kleineren Eingriffen bieten wir Ihnen auch als Ambulante Leistung an.

Für Ihre Fragen und Probleme stehen wir Ihnen sehr gerne persönlich zur Verfügung. Bitte nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

  • Künstlicher Gelenkersatz (Endoprothetik) an der Hüfte – u.a. auch in minimal-invasiver Technik
  • Gelenkersatz-Wechseloperationen an der Hüfte mit modularen Revisionsmodellen
  • Offene Gelenkchirurgie
  • Künstlicher Gelenkersatz (Endoprothetik) am Knie
  • Gelenkersatz-Wechseloperationen am Knie mit modularen Revisionsmodellen
  • Kombiniert arthroskopisch-offene Gelenkrekonstruktionseingriffe
  • Meniskus-OP, Teilresektion , Meniskus-Naht
  • Knorpel-Knochen-Transfer zur Deckung kleiner Knorpelschäden
  • Knorpelzellzüchtung und –verpflanzung bei Knorpelschäden im Kniegelenk
  • Arthroskopisch assistierte Versorgung von Gelenkfrakturen am Knie
  • Kombiniert innere und äußere Bandersatzoperationen am Kniegelenk
  • Vordere und hintere Kreuzbandoperation
  • Vertiefung der knöchernen Führungsrinne bei Patellainstabilität
  • Bandersatz bei Insuffizienz des Patellahalteapparates – Bandplastik
  • Korrekturoperation mit / ohne Bandplastik bei Patellainstabilität und Drehfehler des Oberschenkelknochens
  • Offene Gelenkeingriffe
  • Künstlicher Gelenkersatz (Endoprothetik) an der Schulter – reiner Oberflächenersatz bis inverse Schulterprothese
  • Gelenkersatz-Wechseloperationen an der Schulter mit modularen Revisionsmodellen
  • Rotatorenmanschettennaht, Stabilisierung
  • Entlastungsoperation bei knöcherner Enge
  • Nervenfreilegung bei mechanischer Nerveneinklemmung
  • Kalkentfernungen
  • Kombiniert arthroskopisch-offene Gelenkrekonstruktionseingriffe
  • Knorpelzellzüchtung und –verpflanzung bei Knorpelschäden im Schultergelenk
  • Arthroskopisch assistierte Versorgung von Gelenkfrakturen am Schultergelenk
  • Kombiniert innere und äußere Gelenkstabilisierungen am Schultergelenk
  • Latissimus-Dorsi-Transfer bei irreparablem hinteren / oberen Rotatorenmanschettendefekt
  • Pectoralis-Major-Transfer bei irreparablem vorderem Rotatorenmanschettendefekt
  • Knochenersatz-Operation bei knöchernen Defekten der Schultergelenkpfanne / Instabilität
  • Offene Gelenkeingriffe
  • Entfernung von Gelenkkörpern
  • Entfernung von störenden Schleimhautfalten
  • Abtragung von Knochenvorsprüngen
  • Kombiniert innere und äußere Gelenkstabilisierungen am Ellenbogen
  • Bandplastik bei Seitenbandinstabilität
  • Arthrosebehandlung
  • Offene Gelenkeingriffe
  • Entfernung von meniskusartige Verwachsungen
  • Entfernung von entzündeter Gelenkschleimhaut
  • Abtragung von Knochenvorsprüngen
  • Knorpel-Knochen-Transfer
  • Kombiniert innere und äußere Gelenkstabilisierungen am Sprunggelenk
  • Offene Gelenkeingriffe
  • Bandplastik bei instabiler Insuffizienz des Seitenbandapparates
  • Arthrosebehandlung
  • Naht gerissener / durchtrennter Beuge- oder Strecksehnen
  • Versorgung von Knochenbrüchen des Handskeletts mit angepassten Implantaten
  • Operation bei Nervenengpasssyndrom (z.B. Karpaltunnelsyndrom)
  • Ringbandspaltungen (schnellender Finger)
  • Operationen am Hallux valgus, je nach Ausprägung
  • Operationen bei Hammer- und Krallenzehen
  • Stabilisierung nach Wirbelkörper-Brüchen der Brust- und Lendenwirbelsäule
  • Versorgung von Knochenbrüchen an allen Körperregionen mit modernen Implantaten
  • Wiederherstellung von physiologischer Achse nach fehlverheilten Brüchen an Arm und Bein
  • Umstellungsoperation bei Achsabweichung an Arm oder Bein (z.B. O-Bein, X-Bein)
  • Entfernung gutartiger Knochengeschwülste evtl. mit Knochentransplantation
  • Versteifung von Gelenken bei schmerzhaften Arthrosen

Leistenbruch-, Nabelbruch- und Krampfader-Operationen sowie viele proktologische Eingriffe werden bei entsprechender Gesundheit der Patienten ambulant durchgeführt, d.h. Patienten werden zunächst ambulant untersucht und für Operation und Narkose aufgeklärt. Am Operationstag erfolgt die Aufnahme, der Eingriff und auch die Entlassung der Patienten.

Sollten Patienten aber nach der Operation noch Probleme haben oder an starken Schmerzen leiden, erfolgt selbstverständlich, meist für eine Nacht, die stationäre Beobachtung.

Hier finden Sie Patienteninformationen zu den Schwerpunktthemen der Chirurgie

Schilddrüsenerkrankungen

Vergrößerungen der Schilddrüse mit und ohne Knotenbildungen, umgangssprachlich auch Kropf, medizinisch Struma genannt, kommen sehr häufig vor. Betroffen sind 25% der Bevölkerung, so dass man durchaus von einer Volkskrankheit sprechen kann.

Neben dem generellen Mangel an Jod im Trinkwasser sind genetische Faktoren, also eine Vererbung ausschlaggebend. Vorkommen können kalte und heiße Knoten sowie eine Mischung aus beidem. Die Unterscheidung lässt sich nur im Szintigramm ermitteln, welches der Nuklearmediziner durchführt. Kalte Knoten sind in der Regel funktionsloses, im Szintigramm nicht mehr jodaufnehmendes, degeneratives Schilddrüsengewebe. Sie können allerdings in 3-5% der Fälle bösartig sein. Heiße Knoten, sog. Adenome, nehmen im Szintigramm vermehrt Jod auf und können zur Überfunktion der Schilddrüse mit vermehrter Ausschüttung von Schilddrüsenhormonen führen und sollten unbedingt behandelt werden.

Am häufigsten kommt in unserer Region die Kropfbildung durch vielfache Knotenbildung bei normaler Schilddrüsenfunktionslage vor. Diese Knoten führen durch lokalen Druck auf die Nachbarorgane zu entsprechenden Symptomen und sollten dann operativ entfernt werden.

Eine Abklärung von Schilddrüsenerkrankungen erfordert eine genaue Kenntnis der Krankenvorgeschichte, eine körperliche Untersuchung, insbesondere der Halsregion, einen Ultraschall der Schilddrüse, eine Schilddrüsenszintigraphie durch den Nuklearmediziner sowie eine Bestimmung der Schilddrüsenhormonwerte und des sog. TSH-Wertes im Blut.

Die Notwendigkeit einer Schilddrüsenoperation ergibt sich in der Regel bei Vorliegen folgender Konstellationen:

  • Mehrfache Knotenbildung mit oder ohne nachweisbare Überfunktion mit lokalen Beschwerden wie Engegefühl, Kloßgefühl und Schluckbeschwerden am Hals.
  • Rasch zunehmende Vergrößerung einzelner Knoten oder der gesamten Schilddrüse.
  • Immer bei Verdacht auf Vorliegen eines Schilddrüsenkrebses.
  • Bei heißen Knoten, sog. Adenomen, mit Neigung zur Schilddrüsenüberfunktion.

Die Operation einer Schilddrüsenerkrankung erfordert viel operative Erfahrung um die Komplikationsrate gering zu halten. Als gefürchtete Komplikation können eine Schädigung des Stimmbandnerven mit Auftreten einer Heiserkeit oder eine Beeinträchtigung der Nebenschilddrüsenfunktion mit Abfall des Calciumwertes im Blut und entsprechenden Beschwerden auftreten. Diese Komplikationen sind in aller Regel sehr selten und in den allermeisten Fällen rückbildungsfähig. An der Kreisklinik Ottobeuren, wo Schilddrüseneingriffe traditionell seit langer Zeit und in hoher Anzahl durchgeführt werden, liegen diese Komplikationen deutlich unter 2%.

Grundsätzlich wird an der Kreisklinik Ottobeuren bei Schilddrüsenoperationen eine Lupenbrille sowie ein sog. Neuromonitoring eingesetzt. Das Neuromonitoring ist ein elektronisches Hilfsmittel, welches dem Chirurgen während der Operation die Funktionstüchtigkeit des Stimmbandnerven zuverlässig anzeigt. Die Eingriffe werden immer unter Bedacht und ohne zeitlichen Druck durchgeführt.

Entsprechend den Leitlinien zur Durchführung von Schilddrüsenoperationen werden in Ottobeuren zumeist komplette Entfernungen der Schilddrüse (sog. Thyreoidektomie) oder Entfernungen einer Schilddrüsenhälfte (sog. Hemithyreoidektomien) durchgeführt. Manchmal kann ein Rest gesunden Schilddrüsengewebes erhalten werden. Durch dieses Vorgehen ist die Rezidivwahrscheinlichkeit, d.h. das Wiederauftreten einer erneuten Kropfbildung, sehr niedrig bzw. ausgeschlossen. Dadurch kann auch vermieden werden, dass zu einem späteren Zeitpunkt eine Zweitoperation an der Schilddrüse mit einer um den Faktor 10 erhöhten Komplikationsrate erfolgen muss.

Nach kompletten Schilddrüsenentfernungen und bei kleinen Restmengen ist in der Regel eine lebenslange Einnahme von Schilddrüsenhormonen in Form von Tabletten notwendig. Dies ist in der heutigen Zeit völlig unproblematisch und führt in der Regel zu keinen Einschränkungen im täglichen Leben. Im Allgemeinen ist ein stationärer Aufenthalt von ca. 3 Tagen nach Schilddrüseneingriffen ausreichend.

Nebenschilddrüsenerkrankungen

Nebenschilddrüsenerkrankungen sind sehr selten. Die Nebenschilddrüse reguliert zusammen mit dem sog. Parathormon den Calciumstoffwechsel im Blut. Die Nebenschilddrüsen liegen als reiskorngroße Organe der Hinterseite der Schilddrüse an. Auf jeder Seite befinden sich zwei Nebenschilddrüsen.

Am häufigsten kommt es zum Auftreten einer einzelnen Schilddrüsenvergrößerung, einem sog. Nebenschilddrüsenadenom. Dieses führt zu einem Ansteigen des Calcium- und Parathormonwertes im Blut. Eine operative Entfernung des vergrößerten Nebenschilddrüsenadenoms führt zur vollständigen Heilung. Aus diesem Grund ist eine operative Entfernung immer angezeigt.

Die Untersuchungsmethoden sind ähnlich wie bei Schilddrüseneingriffen. Zusätzlich muss eine Erhöhung des Calcium- und Parathormonspiegels nachgewiesen werden. Die genaue Seitenlokalisation kann in aller Regel im Ultraschall festgestellt werden. Sollte diese weiterhin unklar sein, wäre die Durchführung einer speziellen Szintigraphie beim Nuklearmediziner zu empfehlen.

Antirefluxchirurgie

Die chronische Refluxerkrankung der unteren Speiseröhre ist sehr häufig. Ursächlich ist in aller Regel eine Zurückfließen von sauren Mageninhalt in die Speiseröhre bei Versagen der Verschlussmechanismen am Übergang von der Speiseröhre in den Magen. Häufig sind kleine Zwerchfellbrüche damit vergesellschaftet.

Die häufigsten Beschwerden sind Sodbrennen, insbesondere im Liegen und bei Nacht sowie nach häufigem Bücken und körperlicher Anstrengung. Bestimmte Nahrungsstoffe wie Süßigkeiten, Kaffee, opulentes Essen, aber auch Alkohol, insbesondere Rotwein, können die Symptomatik verstärken.

Zum Nachweis der Erkrankung ist in aller Regel die Durchführung einer Spiegelung der Speiseröhre und des Magens notwendig. Zusätzlich wird insbesondere vor operativen Eingriffen eine 24 Std.-Säuremessung und Druckmessung in der unteren Speiseröhre veranlasst.

Die Behandlung der Wahl ist die Verordnung und Einnahme von Medikamenten, die die Magensäureproduktion zuverlässig blockieren.

Die Notwendigkeit einer Operation ist gegeben bei Unverträglichkeit der Medikamente und wenn diese über einen längeren Zeitraum nicht eingenommen werden wollen. Patienten, die von einer Operation profitieren, werden nur nach eingehender Untersuchung und Befunderhebung in Absprache mit dem untersuchenden Magen-Darm-Spezialisten (Gastroenterologen) ermittelt.

Der Eingriff erfolgt in aller Regel minimal-invasiv, d.h. in sog. Schlüssellochtechnik. Hierbei wird die untere Speiseröhre oberhalb des Zwerchfelles mobilisiert, der bestehende Zwerchfellbruch wird beseitigt, die beiden Zwerchfellschenkel werden durch eine Naht adaptiert und mit dem oberen Magenanteil, dem sog. Magenfundus, eine Muskelmanschette am Übergang der Speiseröhre zum Magen angelegt (sog. Fundoplicatio nach Toupet).

Bei Vorliegen großer Zwerchfellbrüche ist unter Umständen die Einbringung eines kleinen Kunststoffnetzes an den Zwerchfellschenkeln erforderlich.

Nach einem solchen Eingriff sind in aller Regel säurehemmende Medikamente nicht mehr erforderlich oder in sehr geringer Dosierung.

Der stationäre Aufenthalt für solche Eingriffe beträgt ca. 3-4 Tage.

Gallenblasenchirurgie

Gallenblasensteine (sog. Cholelithiasis) kommen sehr häufig vor. Risikofaktoren sind weibliches Geschlecht, Dickleibigkeit, genetische Faktoren, Schwangerschaft, aber auch übermäßige Gewichtsreduktion. Die Beschwerden sind in der Regel Oberbauchschmerzen mit Ausstrahlung in den Rücken oder in die rechte Schulter. Häufig sind Oberbauchkoliken mit krampfartigem Schmerzcharakter. Eine zusätzliche Gelbsucht oder Dunkelfärbung des Urins und Weißfärbung des Stuhles deutet auf ein zusätzliches Steinleiden des Gallenganges (sog. Choledocholithiasis) hin. Da eine Abflussbehinderung des Hauptgallenganges zu erheblichen Störungen bis hin zu einer Bauchspeichelentzündung führen kann, ist die umgehende Beseitigung der in der Regel eingeklemmten Gallensteine im Gallengang erforderlich. Dies erfolgt heutzutage endoskopisch über eine Magenspiegelung und Röntgendarstellung der abführenden Gallenwege. Dies erfolgt in unserem Hause durch einen Magen-Darm-Spezialisten (Gastroenterologen).

Bei Vorliegen von Gallensteinen in der Gallenblase mit entsprechenden Beschwerden und insbesondere nach endoskopischer Entfernung von Gallensteinen aus dem Hauptgallengang ist grundsätzlich die operative Entfernung der Gallenblase angezeigt.

 

Dies erfolgt standardmäßig minimal-invasiv, durch die sog. Schlüssellochtechnik. Die Gallensteine werden zusammen mit der Gallenblase über einen kleinen Schnitt am Nabel entfernt. Der stationäre Aufenthalt dauert ca. 3 Tage.

Magen- und Zwölffingerdarmgeschüre

Eine Operation ist heutzutage in aller Regel nur noch im Notfall notwendig, wenn das Magengeschwür so stark blutet, dass es endoskopisch, d.h. über eine Magenspiegelung nicht gestillt werden kann oder wenn das Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür in die freie Bauchhöhle durchgebrochen ist. Es handelt sich hierbei ausschließlich um Notfalleingriffe.

Darmverschluss an Dünn- und Dickdarm

Verschlüsse am Dünn- und Dickdarm mit entsprechender Passagebehinderung führen in aller Regel zu heftigem Erbrechen und zu einer starken Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens mit bestehender Lebensgefahr. Ursächlich sind Verwachsungen und Hernienbildungen (Eingeweidebrüche) sowie Tumore an Bauchorganen, insbesondere am Dickdarm. Diese erfordern in aller Regel eine schnelle Versorgung durch eine Eröffnung der Bauchhöhle.

Bei Feststellung eines Krebsleidens am Magen, Dünn- oder Dickdarm (sog. Hohlorganen) ist vor jeder geplanten Operation die Besprechung in unserer Tumorkonferenz zwingend angezeigt. Hierbei wird das Ausmaß der Erkrankung einschließlich dem Auftreten von Fernmetastasen in Lunge oder Leber oder anderen Organen zur Darstellung gebracht und mit den Krebsspezialisten (Onkologen) und Strahlenmedizinern das weitere Vorgehen festgelegt. Da der Krebs in unterschiedlichen Ausbreitungsstadien vorkommen kann, sind die Vorgehensweisen nicht zwangsläufig standardmäßig sondern werden individuell festgelegt. Hierbei wird auch besprochen, ob vor einer geplanten Operation eine Vorbehandlung durch Chemo- und/oder Strahlentherapie notwendig ist. Diese sog. neoadjuvante Therapie führt in der Regel vor allem beim Magenkrebs und bei Krebs des Enddarmes (Rektum) zu besseren Langzeitergebnissen und Heilungsraten.

Auch das gleichzeitige oder spätere Auftreten von Leber- und Lungenmetastasen (Tochtergeschwülste in Leber und Lunge) führt heutzutage in geeigneten Fällen zu einer besseren Überlebensprognose als noch vor vielen Jahren. Die Leber- und Lungenchirurgie hat sich entsprechend fortentwickelt, so dass auch die Entfernung größerer und zentraler Metastasen durchgeführt werden können.

Die Eingriffe erfolgen streng nach den Leitlinien der Deutschen Krebsgesellschaft und entsprechen dem neuesten Stand der Wissenschaft.

Dünn- und Dickdarmeingriffe bei entzündlichen Erkrankungen

Chronisch entzündliche Dünn- und Dickdarmerkrankungen (z.B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) betreffen häufig sehr junge Patienten und führen zu einer erheblichen Beeinträchtigung im alltäglichen Leben. Trotz Fortschritte in der nichtoperativen Therapie sind immer wieder Eingriffe bei krankheitsbedingten Komplikationen erforderlich. Dies betrifft vor allem Patienten mit ausgedehnter Abszessbildung, massiven Blutungen, Darmverschlüssen durch Ausbildung von Narben und Einziehungen (sog. Strikturen) und nach Ausschöpfung aller konservativen Maßnahmen.

 

Die Eingriffe erfolgen in aller Regel minimal-invasiv, in ausgedehnten Fällen offen über einen Bauchschnitt und erfordern die Entfernung des Entzündungsherdes ohne dabei viel Darmstrecke zu opfern. Eine anschließende Weiterbehandlung durch einen Magen-Darm-Spezialisten (Gastroenterologen) ist in jedem Fall notwendig.

Divertikelkrankheit am Dickdarm

Die Ausbildung von Ausbuchtungen am Dickdarm (sog. Divertikeln) betrifft viele Menschen. In zunehmendem Alter über 80 Jahren sind fast die Hälfte davon betroffen. Sofern die Divertikel keine Symptome verursachen (sog. Divertikulose) haben sie in der Regel keinen Krankheitswert und bedürfen keiner Behandlung. Wenn Divertikel sich entzünden (sog. Divertikulitis) verursachen sie häufig Bauchschmerzen, vorzugsweise im linken Unterbauch am sog. S-Darm (= Sigma). Hier befinden sich erfahrungsgemäß die meisten Divertikel. Manche entwickeln Divertikel am gesamten Dickdarm (sog. Pandivertikulose).

Die körperliche Untersuchung, die Ultraschalluntersuchung und letztendlich eine Computertomographie (Röntgenschnittbilduntersuchung) der Bauchhöhle und Nachweis erhöhter Entzündungswerte im Blut führen in der Regel zur Diagnose.

Eine dringliche und zwingende Notwendigkeit zur Operation ergibt sich bei Nachweis eines Divertikeldurchbruches (Divertikelperforation) in die freie Bauchhöhle mit Ausbildung einer lebensbedrohlichen Bauchfellentzündung.

Weitere Notwendigkeiten zur Operation ergeben sich bei ausgedehnten Abszessen (Eiteransammlungen) und chronischer Narbenbildung nach mehrfachen Entzündungsschüben. Insbesondere häufig auftretende Entzündungsschübe mit kurzen, beschwerdefreien Intervallen führen zu einer erheblichen Beeinträchtigung im alltäglichen Leben und können die Notwendigkeit einer Operation hervorrufen.

Die Operation einer Sigmadivertikulitis wird in der Regel minimal-invasiv mit der sog. Schlüssellochtechnik durchgeführt. Hierbei wird unter Kamerasicht der divertikeltragende Anteil des Sigmas entfernt. In der Regel betrifft dies 20-25 cm Darmstrecke. Eine funktionelle Auswirkung entsteht dadurch nicht.

Der Krankenhausaufenthalt beträgt 1 Woche.

Die Notwendigkeit zur Operation bei Divertikulitis wurde in den letzten Jahren aufgrund von Langzeituntersuchungen eher zurückgestellt. Statistisch kommt es am häufigsten zum Divertikeldurchbruch beim Erstereignis. Trotz moderner Antibiotikatherapie ist in einigen Fällen, vor allem bei fortgeschrittener Divertikelkrankheit, eine Ausheilung nicht zu erreichen. Hier muss dann im Einzelfall die Notwendigkeit einer Operation mit dem Betroffenen besprochen werden.

Proktologische Eingriffe

Die häufigste Erkrankung ist das Hämorrhoidalleiden. Hämorrhoiden sind Gefäßpolster im Bereich der Schleimhaut des Enddarmes unmittelbar vor dem Schließmuskel und dienen der Feinkontinenz. Bei Erkrankungen kommt es zur Vergrößerung und Vorfallneigung mit Knotenbildung. Symptome sind Brennen und Juckreiz am After sowie Blutauflagerungen im Stuhl und am Toilettenpapier. Je nach Ausprägung wird die Notwendigkeit zur Operation gestellt. Unsere favorisierte Methode ist die sog. Hämorrhoiden-Arterien-Ligatur (HAL), bei der durch gezielte Umstechung die Blutzufuhr gedrosselt wird. Zusätzlich wird der Vorfallneigung und Knotenbildung durch eine spezielle Nahttechnik entgegengewirkt. Dadurch kann eine Raffung der vorfallenden Schleimhaut erreicht werden. Der Vorteil der Methode ist, dass wenig Komplikationen und Schmerzen nach der Operation auftreten. Insbesondere ist die Gefahr der bleibenden Schließmuskelverletzung gering.

Durchgeführt werden in speziellen Fällen Staplerverfahren (Anwendung von Klammernahtgeräten) zur Beseitigung vorfallender Hämorrhoiden (OP nach Longo). In ausgedehnten Fällen ist eine klassische Operation nach Milligan-Morgan mit kompletter Entfernung der Hämorrhoidalpolster erforderlich.

Analfisteln sind chronische Entzündungen schließmuskelnaher Vertiefungen in der Darmschleimhaut (sog. Darmkrypten), die entzündliche, zum Teil fuchsbauartige Verbindungsgänge nach außen durch den Schließmuskelapparat bilden können und durch eiterabsondernde, porenförmige Öffnung der Haut am After sichtbar werden.

Analfisteloperationen erfordern eine große Erfahrung um das Risiko einer Schließmuskelbeeinträchtigung gering zu halten. Die Fistelgänge müssen in der Regel komplett ausgeschnitten und der Ausgangspunkt in den Darmkrypten durch ein örtliches Schleimhautverschiebeläppchen (sog. Mukosaflap) gedeckt werden. Wenn große Anteile des Schließmuskelapparates betroffen sind, ist unter Umständen ein zweizeitiges Vorgehen im Abstand von mehreren Wochen oder Monaten erforderlich.

Eine chronische Analfissur ist ein Schleimhauteinriss mit entzündeten Wundrändern, der zu starken Schmerzen beim Stuhlgang führt. Dies erfordert häufig einen operativen Eingriff mit kompletter Ausschneidung des Schleimhauteinrisses. Dies führt in der Regel zur kompletten Ausheilung.

Häufig sind auch sog. Steißbeinfisteln, die sich mit Schmerzen an der Steißbeinspitze unmittelbar zwischen beiden Gesäßhälften bemerkbar machen. Betroffen sind häufig stark behaarte Männer. Eine großzügige Ausschneidung bis auf die Knochenhaut des Steißbeines ist in der Regel erforderlich um die in der Tiefe anzutreffenden Haarnester komplett entfernen zu können. In weniger entzündlichen Krankheitsstadien kommen lokale Hautverschiebelappen in Frage. Der Vorteil dieser Verschiebelappen ist ein wesentlich kürzerer Krankheitsverlauf und schnellere Ausheilung.

Die Kreisklinik Ottobeuren wurde im April 2016 als erste Klinik im Allgäu und in weiten Teilen Bayern als Hernienzentrum zertifiziert. Ein Hernienzentrum ist eine spezialisierte Abteilung, die sich vornehmlich mit der Behandlung von Bauchwandbrüchen, also Hernien, befasst. Dies sind Leisten-, Narben-, Nabel- oder Zwerchfellbrüche. Das Zertifikat wurde von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) verliehen. Es garantiert, dass sämtliche Bruchoperationen von erfahrenen Operateuren durchgeführt werden und nach dem neuesten Stand der Wissenschaft erfolgen. Dies gilt insbesondere bei komplexen Bauchwandrekonstruktionen und Rezidiven. Die Vorgabe ist, dass mindestens 200 solcher Eingriffe im Jahr durchgeführt werden und das alle Hernienpatienten in ein deutschlandweites Hernienregister (Herniamed) unter Einhaltung des Datenschutzes eingegeben werden. Die Ergebnisse und der Verlauf müssen für alle Patienten festgehalten und auftretende Komplikationen statistisch erfasst und ausgewertet werden. Die Zahlen müssen den Ergebnissen anderer zertifizierter Kliniken Stand halten.

Es werden alle gängigen offene und minimal-invasiven Hernienoperationen angeboten. Wir arbeiten dabei mit Kunststoffnetzen unterschiedlicher Art und Größe. Diese wachsen in das körpereigene Bindegewebe ein und stabilisieren es. Die Eingriffe erfolgen häufig ambulant oder sind mit einem kurzen stationären Aufenthalt verbunden.

Leistenbrüche sind in ca. 50% der Fälle angeboren und in 50% erworben. Betroffen sind überwiegend Männer. Erkennbar sind sie durch eine auftretende Leistenschwellung, vor allem beim Husten und Pressen. Häufig bestehen belastungsabhängige Schmerzen.

OP nach Lichtenstein und OP nach Rutkow (Plug-Verfahren). Hierbei wird durch einen ca. 7 cm langen Hautschnitt in der Leiste der sog. Bruchsack freipräpariert. Beim Bruchsack handelt es sich um eine durch die Bruchlücke entstandene Ausstülpung des Bauchfelles, die unterschiedliche Größenausmaße annehmen kann. Der Bruchsack wird in der Regel abgetragen oder in die Bauchhöhle zurückgeschoben und die Bruchlücke mit einem kleinen Kunststoffnetz überlappt. Dieses wird durch Nähte am Leistenband und auf der Bauchmuskulatur fixiert. Bei Plug-Verfahren wird ein kleines, mehrschichtiges, schirmförmiges Netz zusätzlich in die Bruchpforte eingebracht. Die Netzverfahren rufen keine Gewebespannung hervor und führen zu einer dauerhaften Stabilisierung der Leistenregion.

Als minimal-invasive Verfahren in der sog. Schlüssellochtechnik führen wir die TAPP durch. Hierbei wird über eine Bauchspiegelung ein 10x15 cm großes Kunststoffnetz durch die Bauchhöhle in die Leistenregion eingebracht. Das Netz führt zu einer breitflächigen Überlappung der Bruchpforte und ebenfalls guten Stabilisierung der Leistenregion. Für diese Operation sind nur drei kleine, zentimetergroße Hautschnitte in Nabelhöhe erforderlich. Der Eingriff eignet sich vor allem für beidseitige Hernien und bei Rezidiven nach offener Voroperation.

In ca. 30% nach Bauchschnitten kommt es zur Ausbildung eines Narbenbruches. Ursächlich sind Wundheilungsstörungen und Infektionen, aber auch Übergewichtigkeit und andere Erkrankungen. Bei großen und komplexen Narbenbrüchen ist häufig eine Computertomographie oder ein MRT (Kernspin) des Bauchraumes notwendig um die Weichteilverhältnisse und Lage der Bauchmuskulatur beurteilen zu können.

Narbenbrüche erfordern eine schichtweise Rekonstruktion der Bauchdecke mit Hinterlegung der Bauchmuskeln durch großflächige Kunststoffnetze.

Um große Schnittführungen bei der Versorgung von Narbenbrüchen zu vermeiden, wurden in letzter Zeit zunehmend Verfahren entwickelt, die eine Kombination aus offenem und minimal-invasivem Vorgehen sind (Milos = minimal-invasive less open surgery). Diese Verfahren finden auch in der Kreisklinik Ottobeuren zunehmend Anwendung.

In besonderen Fällen erfolgt die Netzeinbringung bei umschriebenen Narbenbrüchen durch die Bauchhöhle, vorwiegend minimal-invasiv (laparoskopisches IPOM= intraperitoneale Onlay-Mesh-Einlage). Hierbei wird ein speziell beschichtetes Kunststoffnetz verwandt, welches auf der einen Seite das Einwachsen des Darmes verhindert und auf der anderen Seite eine Integration des Netzes in die Bauchdecke bewirkt. Diese Netze müssen die Bruchlücke weitläufig überlappen und erfordern deshalb eine entsprechende Größe.

Nabelbrüche und Oberbauchbrüche (epigastrische Hernien) sind meist angeborene Defekte im Nabelbereich und in der Mittellinie zwischen Nabel und Brustbeinfortsatz. Sie verursachen lokale Beschwerden am Nabel oder oberhalb davon. Verfahren der Wahl ist die offene Naht der Bruchlücke mit entsprechendem Fadenmaterial. Bei Bruchpforten über 2 cm Größe werden kleinere Kunststoffnetze unterlegt.

Zwerchfellbrüche führen häufig dazu, dass große Magenanteile in den Brustkorb verlagert werden (sog. Thoraxmagen). Dies führt zu lokalen Beschwerden wie Druckgefühl bis hin zu Einklemmungserscheinungen, so dass eine zwingende Notwendigkeit zur Operation besteht.

Der Eingriff erfolgt in der Regel minimal-invasiv in der Schlüssellochtechnik. Hierzu sind vier kleine Zugänge über Trokare am Oberbauch notwendig. Der hochgezogene Magen und die untere Speiseröhre werden so weit mobilisiert, dass der Magen wieder spannungsfrei in die Bauchhöhle gleitet. Der meist sehr große Defekt am Durchtritt durch das Zwerchfell wird durch Nahtadaptierung der beiden Zwerchfellschenkel verkleinert und zusätzlich durch Verwendung eines speziellen Kunststoffnetzes stabilisiert. Damit sind wieder weitgehend normale anatomische Verhältnisse herzustellen. Es ist mit einem Krankenhausaufenthalt von ca. 3-4 Tagen zu rechnen.

Stomahernien (Hernienbildung bei künstlichem Darmausgang)

Häufig kommt es nach Anlage eines künstlichen Darmausganges oder nach Anlage eines Ileum-Pouches nach Harnblasenentfernung zum Auftreten einer Hernie. Diese zeigt sich durch ein Anschwellen der Bauchdecke im Bereich der Darmöffnung (Stoma), die sich beim Pressen und Anspannen verstärkt. Dies kann so weit gehen, dass eine suffiziente Stomaversorgung nicht mehr möglich ist.

Die operative Versorgung ist in diesem Fall grundsätzlich angezeigt. Sie erfordert große Erfahrung, da diese Brüche eine hohe Rezidivneigung haben. In der Regel erfolgt die Versorgung minimal-invasiv in der Schlüssellochtechnik. Hierbei wird durch eine Bauchspiegelung die Bruchlücke durch ein breitflächiges Kunststoffnetz unmittelbar am Durchtritt des Darmes durch die Bauchdecke weit überlappend stabilisiert. Mit einem zweiten Netz wird der zuführende Darm dann so an die seitliche Bauchdecke geleitet, dass die endständige Darmführung und der Durchtritt durch die Bauchdecke nicht mehr im senkrechten Winkel sondern spitzwinkelig erfolgen (sog. Sandwich-Technik). Hierbei darf es jedoch nicht zur Knickbildung und mechanischen Passagebehinderung kommen. Durch dieses Vorgehen kann die Rezidivrate deutlich unter 10% gesenkt werden. Die Stomafunktion und Versorgung ist dann wieder gut möglich.

 

Spezielle Sprechstundenzeiten für Hernienpatienten:

 

Dienstag

08:30 bis 12:00 Uhr

Donnerstag

12:00 bis 15:00 Uhr

jeweils nach telefonischer Vereinbarung.


Anmeldung unter
08332 / 792-5423

Spezielle Fragen zu Hernienproblemen unter: w.frehner(at)kkh.unterallgaeu.de

Herzlich Willkommen im EndoProthetikZentrum der Kreisklinik Ottobeuren!
Wir freuen uns über Ihr Interesse!

Die Arthrose ist die häufigste aller Gelenkkrankheiten. Meistens ist das Knie- oder Hüftgelenk betroffen, aber auch alle anderen Gelenke des Körpers können erkranken. Bei der Arthrose wird die Knorpelschicht des Gelenkes zerstört. 

Die Folge: Beschwegungseinschränkungen und Schmerzen
Das Fatale: Ist die Arthrose erst einmal aufgetreten, lässt sie sich nicht mehr heilen

Zwar kann man mit richtiger und regelmäßiger Bewegung den Verlauf der Arthrose verzögern, ist der Knorpel jedoch irgendwann völlig weg, reiben die Knochen direkt aneinander und verursachen Schmerzen. Für viele Patienten bedeutet dies einen oft jahrelangen Leidensweg. Fällt die Entscheidung dann für ein künstliches Gelenk, ist dies geknüpft an die Hoffnung an ein lebenswerteres und schmerzfreies Leben. Denn ein künstliches Gelenk kann die Lebensqualität der Patienten deutlich verbessern. Die große Mehrzahl der Operierten kann nach der Genesungsphase wieder schmerzfrei gehen und Sport treiben.

Als Abteilung für Unfallchirurgie und Orthopädie an der Kreisklinik Ottobeuren, bieten wir unseren Patienten eine qualitativ hochwertige und leitliniengerechte Versorgung im Bereich der künstlichen Gelenke. Kürzlich wurde dies nun durch die EndoCert-Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) mit dem Zertifikat zum EndoProthetikZentrum bestätigt.

Zertifiziertes EndoProthetikZentrum

Als zertifiziertes EndoProthetikZentrum weisen wir nach, dass wir alle geforderten Kriterien zum Erhalt und zur Verbesserung der Qualität der endoprothetischen Versorgung unserer Patienten erfüllen:

  • Hohes Maß an Spezialisierung und Kompetenz
  • Mehr als 300 Knie- und Hüftendoprothesen sowie deren Wechseloperationen pro Jahr
  • Arbeit nach vorgegebenen Behandlungspfaden
  • Ausführliche Beratung
  • Vergleich unserer Behandlungsdaten mit der Behandlungsqualität anderer Zentren
  • Operation durch vier erfahrene Hauptoperateure
  • Regelmäßige Fortbildungen
  • Jährliche Überprüfung und Bestätigung des Zertifikats

Prüfung durch externe Spezialisten

Ein Endoprothetikzentrum muss für die Zertifizierung ein hohes Maß an Spezialisierung, Kompetenz und Erfahrung im Bereich der Endoprothetik nachweisen. Darüber hinaus muss es sich in den Folgejahren regelmäßigen Bewertungen und Überprüfungen der Versorgungsqualität und Behandlungsergebnisse endoprothetischer Eingriffe durch externe Fachleute unterziehen.

Für uns ist es selbsverständlich, dass ein Kunstgelenk stets als allerletzte Behandlungsoption in der Arthrose-Therapie zu sehen ist und dass wir zuvor alle konservativen, gelenkerhaltenden Therapie-Möglichkeiten ausschöpfen. Darüber hinaus entscheidet bei uns nie das Röntgenbild oder der Arzt über die Notwendigkeit einer neuen Hüfte oder eines neuen Knies. Nur der Patient selbst bestimmt darüber, ob und wann ein künstliches Gelenk notwendig wird.

Für Fragen, Beratungen und Problemlösungen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung. Scheuen Sie sich nicht, Kontakt zu uns aufzunehmen.

Unsere Hauptoperateure

Dr. med. Tilman Eßlinger
Chefarzt
Ärztlicher Leiter der Kreisklinik Ottobeuren

  • Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie
  • spezielle Unfallchirurgie
  • spezielle orthopädische Chirurgie
  • Sportmedizin
  • Chirotherapie
  • Physikalische Therapie
  • D-Arzt der Berufsgenossenschaften

Jochen Träger
Oberarzt
Facharzt für Chirurgie
Qualitätsmanagementbeauftragter Chirurgie

Dr. med. Konrad Wagner
Oberarzt
Facharzt für Chirurgie
Sportmediziner

Dr. med. Markus Buschmeier
COC Kempten
Facharzt für Orthopädie & Unfallchirurgie
Spezielle Unfallchirurgie
Chirurgie

Spezielle Sprechstundenzeiten für Endoprothetikpatienten:

 

Montag

09:00 bis 15:00 Uhr

Mittwoch

09:00 bis 15:00 Uhr

jeweils nach telefonischer Vereinbarung.


Anmeldung unter
08332 / 792-5423

Im Rahme des EndoProthetikZentrums Ottobeuren arbeiten wir mit folgenden Kooperationspartnern eng zusammen:

 

Fachbereich

Praxis

Ansprechpartner

Internetadresse

Telefonnummer

Anästhesie

Kreisklinik Ottobeuren

Dr. med. M. Nuscheler

www.kreisklinik-ottobeuren.de

08332/792-0

Gefäßchirurgie

Gefäßchirurgie Kreisklinik Mindelheim

Dr. med. G. Piel

www.kreisklinik-mindelheim.de

08261/797-0

Gefäßchirurgie

Gefäßchirurgie Klinikum Memmingen

Dr. med. M. Steck

www.klinikum-memmingen.de

08331/700

Strahlentherapie

Strahlentherapie Süd

Dr. med. S. Glocker

www.strahlentherapie-sued.de

08831/990440

Innere Medizin

Kreisklinik Ottobeuren

Prof. Dr. med. H. Hautmann

www.kreisklinik-ottobeuren.de

08332/792-0

Mikrobiologie

MVZ Labor Ravensburg

Priv.-Doz. Dr. med. Koch

www.labor-gaertner.de

0751/502-0

Nuklearmedizin

Radiologische Praxis Memmingen

Dr. med. R. Emmert

www.radiologie-memmingen.de

08331/834100

Pathologie

Pathologisches Institut Memmingen

Dr. med. W. Hofmann

www.klinikum-memmingen.de

08331/700

Physiotherapie

Physiotherapie, Physikalische Therapie und Ergotherapie Kreiskliniken Unterallgäu

T. Dannhart

www.kreisklinik-mindelheim.de

08261/797-0

Radiologie

Radiologische Praxis Memmingen

Dr. med. R. Emmert

www.radiologie-memmingen.de

08331/834100

Radiologie

Kreisklinik Mindelheim

S. Greiner

www.kreisklinik-mindelheim.de

08261/797-0

Sozialdienst

Kreisklinik Ottobeuren

B. Haug

www.kreisklinik-ottobeuren.de

08332/792-0

 

 

 

Das Hüftgelenk

Das Hüftgelenk verbindet Rumpf und Beine und besteht aus der Hüftpfanne im Beckenknochen und dem Hüftkopf des Oberschenkelknochens. Die Gelenkanteile sind mit einer knorpeligen Gleitschicht überzogen und werden von der Gelenkkapsel umschlossen. Die Gelenkschleimhaut produziert eine Flüssigkeit, die den Knorpel ernährt. Eine ringförmige Gelenklippe aus Knorpel (Labrum) bildet den Rand der knöchernen Pfanne und erfüllt vor allem eine stoßdämpferähnliche Aufgabe. Die Gelenkkapsel wird durch kräftige Bandstrukturen verstärkt. Da mehr als die Hälfte des Oberschenkelkopfes in der knöchern-bindegewebigen Pfanne liegt, spricht man von einem Nußgelenk. Die Gelenkkapsel, die Bänder und die umliegende Muskulatur helfen dabei das Gelenk in seiner Position zu halten.

 

Das Kniegelenk

Das Knie ist das größte Gelenk des Menschen und stellt die bewegliche Verbindung zwischen dem Oberschenkelknochen und dem Schienbein her. Das Kniegelenk besteht aus drei Gelenkteilen. Zwischen Oberschenkel und Schienbein befindet sich das Femorotibial-Gelenk, das jeweils aus einem inneren und äußeren Gelenkanteil besteht. In dem dazwischenliegenden Gelenkspalt befinden sich die Zwischengelenkscheiben, die sogenannten Menisken. Der dritte Gelenkabschnitt ist das Femoropatellargelenk, das zwischen Kniescheibe und Oberschenkelknochen gebildet wird.
Alle Gelenkanteile sind mit einer Knorpelschicht überzogen und werden von einer gemeinsamen Gelenkkapsel umschlossen. Die Gelenkschleimhaut produziert eine Flüssigkeit, die den Knorpel ernährt. Die Knorpelflächen sowie die Menisken haben eine stoßdämpferähnliche Aufgabe. Bandstrukturen zwischen den Knochen, wie die Kreuz- oder Seitenbänder, stabilisieren das Gelenk. Muskeln und Sehnen ermöglichen die Streck- und Beugebewegungen des Knies. In der Kniebeugung sind darüber hinaus geringe Rotationsbewegungen möglich.

Tumorkonferenz an der Kreisklinik Mindelheim

Die Sicherstellung der onkologischen Versorgung vor Ort ist uns ein großes Anliegen, Diagnostik und Therapie von Tumorerkrankungen sind wesentliche Schwerpunkte unserer Arbeit an den Kreiskliniken Unterallgäu. Dies erfordert eine intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit und das Herzstück dafür ist die regelmäßig stattfindende Tumorkonferenz. Jeder Tumorpatient wird in der Tumorkonferenz vorgestellt und von einem Expertennetzwerk aus Klinikärzten und Ärzten in Niederlassung (Hausarzt, Gastroenterologe, Viszeralchirurg, Onkologe, Strahlentherapeut, Pathologe etc.) besprochen, um die bestmögliche Behandlung der uns anvertrauten Patienten sicherzustellen.

Interdisziplinäre Tumorkonferenz der Kreiskliniken Unterallgäu

Termin:

Jeder zweite Donnerstag (Terminplan siehe unten)

Beginn:

16:30 Uhr

Ort:

Abwechselnd:

·         Kreisklinik Mindelheim, Konferenzraum, Verwaltung, 1. Obergeschoss, Altbau

·         Kreisklinik Ottobeuren, Schulungsraum, Untergeschoss, Zi. 061

Regelmäßige Teilnehmer der Tumorkonferenz:

·         Onkologie, internistisches Facharztzentrum, Ärztehaus Donaustraße 78, Memmingen

·         Onkologische Facharztpraxis Dres. Med. Küffner & Berghammer, Bad Wörishofen

·         Strahlentherapie Süd, Standort Kaufbeuren und Memmingen

·         Pathologisches Institut, Klinikum Memmingen

  • alle interessierte Ärztinnen und Ärzte aus Klinik und Praxis sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.
  • Fortbildungspunkte der Bayerischen Landesärztekammer werden vergeben. Bitte denken Sie an Ihren Barcode-Aufkleber.
  • für Ihre Patienten erhalten Sie zum frühestmöglichen Zeitpunkt eine individualisierte Einladung.
  • Sie, als Hausarzt, Einweiser, Diagnostiker oder Behandler erhalten anschließend ein strukturiertes Tumorkonferenzprotokoll zu Ihrem Patienten.
  • Hausärzte sind herzlich eingeladen, Patienten im Rahmen der Tumorkonferenz vorzustellen, um eine Therapieempfehlung oder Zweitmeinung zu erhalten.
  • auch wenn Ihre Patienten nicht an unserer Klinik behandelt werden – nutzen Sie die Gelegenheit, onkologische Fragestellungen oder interessante Kasuistiken in der Tumorkonferenz vorzustellen.
  • Bei Fragen zur Tumorkonferenz oder zur Anmeldung stehen wir Ihnen unter
    Tel. 08261-797-7625 (Sekretariat Chirurgie Mindelheim)
    Tel. 08332-792-5427 (Sekretariat Chirurgie Ottobeuren)
    jederzeit gerne zur Verfügung.


Die Anmeldung

Möchten Sie einen Patienten in der Tumorkonferenz vorstellen, bitten wir Sie wie folgt vorzugehen:

  • Dokument Tumorkonferenz-Anmeldung herunterladen.
  • Dokument ausfüllen und an folgende Nummer faxen:
    08261-797-7602 (Sekretariat Chirurgie Mindelheim)
    08332-792-5346 (Sekretariat Chirurgie Ottobeuren)
  • Am Vortag alle vorliegenden Bilder (Röntgen, CT und MRT) auf einer CD im Sekretariat Chirurgie der Kreisklinik Mindelheim abgeben

Fortbildungspunkte der Bayerischen Landesärztekammer werden vergeben, bitte denken Sie an Ihren Barcode-Aufkleber.

Terminplan - Termine 2018

 

1. Quartal 2018

2. Quartal 2018

3. Quartal 2018

4. Quartal 2018

Do, 11.01.18, MN

Do, 05.04.18, MN

Do, 05.07.18, MN

Do, 11.10.18, OTB

Do, 25.01.18, OTB

Do, 19.04.18, OTB

Do, 19.07.18, OTB

Do, 25.10.18, MN

Do, 08.02.18, MN

Do, 03.05.18, MN

Do, 02.08.18, MN

Do, 08.11.18, OTB

Do, 22.02.18, OTB

Do, 17.05.18, OTB

Do, 16.08.18, OTB

Do, 22.11.18, MN

Do, 08.03.18, MN

Do, 07.06.18, MN

Do, 30.08.18, MN

Do, 06.12.18, OTB

Do, 22.03.18, OTB

Do, 21.06.18, OTB

Do, 13.09.18, OTB

Do, 20.12.18, MN

 

 

Do, 27.09.18, MN

 

 

Downloads

Bei Fragen zur Tumorkonferenz oder zur Anmeldung stehen wir Ihnen unter

  • Tel. 08261-797-7625 (Sekretariat Chirurgie Mindelheim)
  • Tel. 08332-792-5427 (Sekretariat Chirurgie Ottobeuren)

gerne jederzeit zur Verfügung.

 

Zurück zur Medizinischen Klinik Ottobeuren